Gedichte 


Kennst du die Welt?

Kennst du die Welt, in der man Profit und Geld,

über das Leben stellt?

 

Kennst du die Welt, in der man mordet und raubt,

befohlen und erlaubt?

 

Kennst du die Welt, in der man durstet und hungert,

und der Börsenkurs brummert?

 

Kennst du die Welt, in der man flieht und ertrinkt,

und der Verantwortliche Reichtum gewinnt?

 

Kennst du die Welt, in der man für Geld,

Kinder, Macht und Sklaven erhält?

 

Kennst du die Welt, in der man das Volk,

für Machtlose, Dumme und Idioten hält?

 

Aufgepasst, traurig aber wahr, das ALLES ist unsere Welt!

Aufgewacht du Narr! 

 

geschrieben, am 22.08.2019

von Maik Rockherz

 

 

 


Die Bestie Mensch

Die Bestie Mensch, für Reichtum über Leichen sie geht,

kennt keine Gnade, so maßlos sie lebt.

 

Ihre Gedanken und Handlungen, geboren aus Gier und tiefstem Hass, ihre Hülle so dunkel, abscheulich, bluttriefend nass.

 

Im Schutze der Finsternis, ihre Fratze nicht in Sicht, zeigt sie in Kriegen und Ausbeutungen ihr wahres Gesicht.

 

Töricht der, der glaubt ihr Herr zu werden, durchlebt tausend Qualen, die Hölle auf Erden.

 

geschrieben, am 24.08.2019

von Maik Rockherz 

 

 


Geld ist Krieg

Geld ist Krieg und wer dem Geld verfällt,

der sich in grausamen Welten aufhält.

 

Denn geführt von den wirklich Kranken,

werden Waffenkonzerne, Börsen und Banken.

 

Ihre unendliche Gier, sich ausbreitet wie Krebsgeschwür,

blutrünstig, es klopft auch an deine Tür.

 

Und passt du nicht auf, dann spürst du sein Hauch,

und billigend nimmt es deinen Tod in kauf.

 

Wer´s nicht glaubt, dem zeig ich die Welt,

Syrien, Jemen, der Hunger, die Erde verfällt,

 

UND DAS ALLES WEGEN GELD!

 

Öffnet die Augen und beginnt zu sehen.

 

geschrieben am 26.08.2019

von Maik Rockherz

 

 

 


Gedicht an unsere Kinder.

 

An die Kinder der Zukunft, ich wollt‘ euch noch etwas sagen
es fällt mir doch etwas schwer und es ist kaum zu ertragen
den Ozean haben wir zerstört und uns nichts dabei gedacht
doch ich weiß, dass ihr es einmal besser macht

 

An die Kinder der Zukunft, vielleicht habt ihr uns verziehen
den Frieden nun gefunden, der uns unerreichbar schien
mit Bomben und Raketen haben wir den Krieg entfacht
doch ich weiß, dass ihr es einmal besser macht

 

An die Kinder der Zukunft, es ist schwer zu verstehen
ich kann es auch schwer erklären und die Zeit nicht rückwärts drehen
die Skrupellosigkeit hat uns Milliarden eingebracht
doch ich weiß, dass ihr es einmal besser macht

 

An die Kinder der Zukunft, könnt ihr uns noch mal verzeih‘n
die Gier hat uns zerfressen und wir ließen euch allein‘
ihr habt uns oft gewarnt, wir haben nur gelacht
doch ich weiß, dass ihr es einmal besser macht

 

geschrieben,

von P. Koehler


Hier ein Gedicht von mir, welches uns allen ein bisschen den Spiegel vorhält...

 

Ich will keine Gesellschaft die sich gegenseitig teilt und voller Wut sich gegenseitig fetzt
die die Schuld immer nur beim Gegenüber sucht, von den Medien teils aufgehetzt
vom Staat im Stich gelassen, ausgegrenzt, da stehen sie voller Angst und ganz allein‘
und anstatt gemeinsam stark zu sein, machen sie sich gegenseitig klein

Da stehen sie diese scheinbar autonomen Linken, diese scheinbar radikalen Rechten
alle die Mächtigen, die unsere Menschheit spalten, diese selbstherrlichen, selbstgerechten
die nur eine Wahrheit kennen und darum kämpfen, ohne Rast und ohne Ruh‘
und die weichen keinen Millimeter ab, die gehen niemals aufeinander zu

Ich will keine Gesellschaft die sich hochgerüstet mit Atomwaffen gegenüber steht
und irgend so ein Depp mit labilem Finger versehentlich an falschen Knöpfen dreht
Menschen die sich nicht mal kennen, schießen irgendwo aufeinander ein
während die Staatsmänner in weichen Sesseln sitzen „komm hol‘ noch eine Flasche Cognac rein.“

Ganze Länder sind zerstört, Familien sind schwerst traumatisiert
und in Afrika da sitzt ein Menschenkind, das hungernd auf dem kalten Boden friert
mein Gott es ist genug für jeden da aber nicht genug für jedermanns Gier
und wir sitzen doch alle im gleichen Boot, auf diesem kleinen flecken Erde hier

Ich will keine Gesellschaft die über Klimalügen streitet und der Ozean versinkt derweil im Dreck
und am Nordpol guckt der Eisbär leise zu und dem schmilzt sein zu Hause weg
während wir unser Wasser verseuchen, siehst du sie eifrig im Fernsehen diskutier‘n
und wir posten uns im Internet die Finger blau während die Fische am Plastik krepier'n

Und während sie in Talkshows reden, holzt man radikal die Regenwälder ab
und über die paar Umweltaktivisten, lacht sich das Kapital reihenweise schlapp
diese superreichen Milliardäre, selbstsüchtig und im Größenwahn
doch auch sie werden irgendwann begreifen, dass man Geld und Macht nicht essen kann

 

Doch jetzt habe ich selbst genug geredet, schlau getextet und philosophiert
lasst und endlich gemeinsam handeln, bevor uns diese Erde kollabiert
also runter von den Sofas, aus der Komfortzone raus
vom labern müssen wir ins Tun sonnst ist hier bald alles aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geschrieben,

 

 

 

 

von P. Koehler